Du interesssierst dich für Kampfsport?

Dann stell dir bitte ehrlich erst die Frage: Möchtest du aktiv Kampfsport erlernen und regelmäßig trainieren mit Ehrgeiz, Biss, Freude und ohne die Anstrengung zu scheuen, ODER möchtest du nur behaupten können Kampfsport zu betreiben, dich anmelden um dann mit Abwesenheit zu glänzen ausser an der Weihnachtsfeier weil du einfach zuviele wichtigere Prioritäten hast wie z.B. das Feierabendbier mit dem Kumpel?
Sollte zweiteres der Fall sein wie bei 60% unserer Mitglieder dann bist du falsch hier und kannst dir und uns die Zeit und Mühe sparen hier weiterzulesen! 
Solltest du jedoch wirklich wollen......

Herzlich willkommen bei der Kampfsportabteilung des TuS Herborn 1910 e.V.  

 Hier findet ihr einige Infos über unser MMA-Training. 

In unseren Einheiten kombinieren wir ausgewählte Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten zu einem funktionellen Mixed-Martial-Arts System.

 Das Training in freundschaftlicher Atmosphäre soll Spaß an Kampfsport wecken, und zur Verbesserung allgemeiner Fitness, Kraft und Beweglichkeit beitragen, sowie nebenbei auch grundlegende Fähigkeiten zur Selbstverteidigung vermitteln.
Wichtig ist uns dabei die Bedeutung des Wortes KAMPFSPORT -Kampf und Sport- das erlernen und üben kämpferischer Fähigkeiten mit Kontakt und körperlich abhärtendem Training nach festen Regelwerken. 
Wir distanzieren uns damit etwas von der KAMPFKUNST wo oft kontaktlos lediglich "theoretische" Trockenübungen von "Meistern" ohne Kampf/Wettkampferfahrung vermittelt werden, mit dem falschen Glauben daß diese in der Realität funktionieren würden.
Unser Angebot richtet sich demnach an alle die den physischen Kontakt in Sparrings und schweißtreibenden Sport nicht scheuen und dabei eine der facettenreichsten und ganzheitlichsten Sportarten kennenlernen wollen.
Auch Fortgeschrittene mit und ohne Wettkampferfahrung sind bei uns herzlich willkommen und dürfen ihre Erfahrung gern mit ins Training mit einfließen lassen.

Das Einstiegsalter liegt empfohlen bei 16 Jahren (je nach Entwicklung auch früher)
Unsere aktuelle Gruppe hat eine Altersspanne zwischen 14 und 56 Jahren

Für weitere Informationen stehen wir Euch jederzeit auch gerne persönlich zur Verfügung. Gerne dürft ihr uns jederzeit im Training besuchen oder direkt unser Angebot zum Probetraining nutzen (siehe unten). Ihr findet uns vor Ort in 55758 Herborn (Rheinland-Pfalz/Hunsrück) bei Idar-Oberstein, in der Königswaldhalle, Hauptstr. 53, zu unseren Trainingszeiten Mittwochs ab 18 Uhr & Freitags ab17 Uhr

Besucht  uns auch auf Facebook & Instagram & YouTube !
Zu finden sind wir unter @martialartsherborn

Links zur Erklärung unseres Programms
    MMA      Kickboxen      Muay Thai / Thaiboxen    Combatives

Kickboxen & Thaiboxen 

Kickboxen entstand als Wettkampfdisziplin  aus dem Karate heraus als Sportkarate mit dem Gedanken ein Regelwerk zu gestalten welches es erlaubte die klassischen schlagenden und tretenden asiatischen Kampfkünste wie Karate, Taekwondo u.a. in Wettkämpfen vergleichend gegeneinander antreten zu lassen, und war somit anfangs kein eigenständiger Kampfsport. Mittlerweile hat sich  Kickboxen längst etabliert und ist ein eigenständiger Kampfsport bezüglich seines Regelwerks, aber technisch basierend auf den traditionellen Kampfkünsten welche im Kickboxen anerkannt werden auf Wettkämpfen.
Thaiboxen (=Muay Thai) ist ein Kulturgut Thailands und eine uralte eigenständige Kampfkunst. Die Unterschiede von Kickboxen und Thaiboxen liegen hauptsächlich in den Regelwerken und der Herkunft & Tradition- rein technisch ähneln sich beide was die erlaubten Tritte und Schläge betrifft, so daß wir diese Sportarten beide miteinander kombiniert im Training mit einbringen.
Hier sind wir im Weltverband ISKA angegliedert und organisiert und auch durch diesen offiziell lizenziert.

MMA

Mixed Martial Arts - die Königsdisziplin der Kampfsportarten! Schon in der Antike bei den ersten olympischen Spielen als Pankration (Allkampf) vertreten zum Messen der Kräfte verschiedener Kampfkünste untereinander und nun in der Moderne mit angepassten Regeln wieder entdeckt und boomend. Hier werden die effektivsten Techniken aller Kampfkünste miteinander verbunden. Ob zu Wettkämpfen wie z.B. in der IMMAF, GMMAF, UFC, One, Bellator... oder einfach unter dem sportlichen Aspekt mit dem praktischen Nutzen zur Selbstverteidigung.  
Vereinfacht erklärt werden hier Schläge, Tritte, Take-Downs und Bodenkampf trainiert

Grappling

Grappling (Ringen/Wrestling/Griffkampf) beschreibt die Techniken welche dazu gebraucht werden den Gegner zu Boden zu bringen (Take-Downs) und dort kampf- oder bewegungsunfähig zu machen oder zu kontrollieren bis zur Aufgabe (Submission).
Die Techniken die wir hier in unserem Training einüben sind auf MMA und Selbstverteidigung ausgelegt wo z.B. auch Schläge und Tritte erlaubt sind auf die zu achten wäre. Anders als im weit verbreiteten Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) welches fast gänzlich auf Wettkampf ausgerichtet ist und mögliche Schläge des Gegners ignoriert (regelwidrig), benutzen wir Techniken aus dem militärischen Nahkampf, dem Gracie Jiu-Jitsu und dem Hapkido (koreanische Variante des trad. japanischen Jiu-Jitsu) sowie dem Luta Livre (brasilianischer Allkampf)
Zusammen in Kombination mit z.B. Kick-/Thaiboxen bietet Grappling die notwendige Basis für MMA.

Combatives

Combatives ist die Bezeichnung eines Systems für realistische Nahkampftechniken zur Selbstverteidigung. Diese stammen  aus dem militärischen Bereich und sind bewusst einfach, hart und effektiv gehalten. Die hier geübten Techniken und Methoden kommen z.B. auch im Krav Maga (israelisches Jiu-Jitsu der Armee) zum Einsatz.
In unserem Training bedienen wir uns außerdem an Techniken aus dem Combatives Programm der Gracie University aus dem BJJ sowie Bodenkampf-/Grapplingtechniken aus dem Luta Livre sowie Hebeltechniken und Würfen aus dem Hapkido-der koreanischen Version des traditionellen japanischen Jiu-Jitsu.

Selbstverteidigung

Selbstverteidigung ist ein ganz eigener Bereich-hier kommen zwar Techniken aus Kampfkunst und Kampfsport zum Einsatz, jedoch sind die Bedingungen ganz anders. Es gibt keine Regeln und keinen Schiedsrichter der dazwischen geht und einem hilft wenn es nörug ist. Dies erhöht den Druck und somit die Nervosität und die Wahrscheinlichkeit Fehler zu machen. In der SV funktionieren keine eingeübten Choreographien á la Hollywood-hier herrscht das Chaos und die Furcht. Hier gilt es die Ruhe zu bewahren und den Überblick zu behalten-am besten um die Situation schon im Vorraus zu vermeiden. Kommt es jedoch dazu, muss man blitzschnell und reflexartig reagieren können mit fest sitzenden knallharten und auch hässlichen Techniken. Dies lernt man nicht in einem Wochendendkurs und erst recht nicht mit Trockenübungen. Wer sich wehren will muss kämpfen können, muss sich der Situation anpassen und cool bleiben-dies lernt man nur beim Kämpfen selber. Nur Kämpfe unter Druck-sei es im Wettkampf, Sparring oder Straße-schulen das Auge, die Reflexe und das richtige Verhalten und bewegen, und dies dauert meist Jahre. Auf die Technik kommt es dabei weniger an als auf die eigene Einstellung dazu und die Abgebrühtheit sich auch zu trauen den entscheidenden Schlag auszuführen wenn es sein muss. Unser Rat für alle die SV lernen wollen-geht in einen richtigen Vollkontaktkampfsport! Wer kämpfen kann, kann sich sehr wahrscheinlich auch selbst verteidigen- alles andere ist nur Geldmacherei und Ahnungslosigkeit weil die reelle Erfahrung am eigenen Leib fehlt!

Beiträge / Kosten

Der  jährlich einmalige Vereinsbeitrag des TuS Herborn beträgt für die Kampfsportler
bis 18 Jahre € 18,-
ab 18 Jahre € 60,-
für Familien € 104,-
Dieser Beitrag wird 1x jährlich eingezogen und ist jährlich zum Jahresende kündbar.
Die Mitgliedschaft im TuS berechtigt zur Teilnahme am gesamten Programm (außer Kurse des Bildungswerk Sport)
Zusätzlich zum Jahresbeitrag zahlen die Kampsportler
Monatlich € 10,- (monatlich kündbar) zur Finanzierung der eigenen Abteilung 

Die Kosten für eine Grundausrüstung (Boxhandschuhe, Schienbeinschoner, Zahn-&Tiefschutz) betragen ca. € 100,-

Gestaltung des Trainings

Fortgeschrittene und Anfänger trainieren bei uns gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. 
Nach dem möglichst rechtzeitigen Erscheinen und Umziehen beginnt das Training mit einem knapp halbstündigen Aufwärmprogramm in welchem Kondition, Kraft und Beweglichkeit trainiert werden mit einer Mischung von Übungen aus dem HIIT-Training, Calisthenics und Pilates sowie einem speziellen kampfsportspezifischen Mobilityprogramm.
Nach einer kurzen Trinkpause beginnt dann ein 30 bis 40-minütiges Techniktraining mit kombinierten Inhalten unserer verschiedenen Kampfsportarten. Die letzte halbe Stunde ist dann meist etwas freier gestaltbar und es werden z.B. Gruppen gebildet um die gezeigten Techniken miteinander zu üben - Fortgeschrittene üben alleine ihr eigenes Programm und gehen z.B. ins freie Sparring mit dem Partner über. Anfänger dürfen frei üben und probieren sowie auch Wünsche äußern und werden dabei vom Trainer unterstützt wenn nötig. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Austausch zum cool-down.
Wichtig ist uns, daß jeder Teilnehmer auf seinem jeweiligen Niveau trainieren kann.

Wettkampf


Für wettkampfbegeisterte Jugendliche und Erwachsene besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung und Teilnahme an Turnieren in den verschiedenen Disziplinen des Kickboxens (K1, Muay Thai, Vollkontakt, Kick-Light, Leichtkontakt, Point-Fighting ) über unseren Verband - ISKA - an deren Turnieren, sowie auch an allen Turnieren die verbandsoffen ausgeschrieben sind wie z.B. die der WKU, WFMC oder auch teilweise WAKO und DTU.
Für die Wettkampfteilnahme ist ein deutlich höherer Trainingsaufwand notwendig so dass wir in Phasen der Vorbereitung gesonderte zusätzliche Trainingseinheiten für die Kämpfer einplanen.


Für wettkampfbegeisterte Jugendliche und jüngere Erwachsene besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung und Teilnahme an Turnieren in den verschiedenen Disziplinen des Kickboxens (K1, Muay Thai, Vollkontakt, Kick-Light, Leichtkontakt, Point-Fighting und Formen) über unseren Verband - ISKA - an deren Turnieren, sowie auch an allen Turnieren die verbandsoffen ausgeschrieben sind wie z.B. die der WKU, WFMC oder auch teilweise WAKO und DTU.
Für die Wettkampfteilnahme ist ein deutlich höherer Trainingsaufwand notwendig so dass wir in Phasen der Vorbereitung gesonderte zusätzliche Trainingseinheiten für die Kämpfer einplanen.


Für wettkampfbegeisterte Jugendliche und jüngere Erwachsene besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung und Teilnahme an Turnieren in den verschiedenen Disziplinen des Kickboxens (K1, Muay Thai, Vollkontakt, Kick-Light, Leichtkontakt, Point-Fighting und Formen) über unseren Verband - ISKA - an deren Turnieren, sowie auch an allen Turnieren die verbandsoffen ausgeschrieben sind wie z.B. die der WKU, WFMC oder auch teilweise WAKO und DTU.
Für die Wettkampfteilnahme ist ein deutlich höherer Trainingsaufwand notwendig so dass wir in Phasen der Vorbereitung gesonderte zusätzliche Trainingseinheiten für die Kämpfer einplanen.


Für wettkampfbegeisterte Jugendliche und jüngere Erwachsene besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung und Teilnahme an Turnieren in den verschiedenen Disziplinen des Kickboxens (K1, Muay Thai, Vollkontakt, Kick-Light, Leichtkontakt, Point-Fighting und Formen) über unseren Verband - ISKA - an deren Turnieren, sowie auch an allen Turnieren die verbandsoffen ausgeschrieben sind wie z.B. die der WKU, WFMC oder auch teilweise WAKO und DTU.
Für die Wettkampfteilnahme ist ein deutlich höherer Trainingsaufwand notwendig so dass wir in Phasen der Vorbereitung gesonderte zusätzliche Trainingseinheiten für die Kämpfer einplanen.


Für wettkampfbegeisterte Jugendliche und jüngere Erwachsene besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung und Teilnahme an Turnieren in den verschiedenen Disziplinen des Kickboxens (K1, Muay Thai, Vollkontakt, Kick-Light, Leichtkontakt, Point-Fighting und Formen) über unseren Verband - ISKA - an deren Turnieren, sowie auch an allen Turnieren die verbandsoffen ausgeschrieben sind wie z.B. die der WKU, WFMC oder auch teilweise WAKO und DTU.
Für die Wettkampfteilnahme ist ein deutlich höherer Trainingsaufwand notwendig so dass wir in Phasen der Vorbereitung gesonderte zusätzliche Trainingseinheiten für die Kämpfer einplanen.

Unsere Einstellung zum Kampfsport

 Kampfsport vs. Selbstverteidigung

Kampfsport und Selbstverteidigung sind zwei völlig unterschiedliche Themen.
Im Kampfsport geht es um das reglementierte Messen zweier Sportler gegeneinander. Es gibt neben klaren Regeln auch Schiedsrichter, Matten, Schutzausrüstung, Fairness, ein ehrenhaftes Miteinander und Freundschaften. Man ist bis auf evtl. normale kleinere Sportverletzungen nie ernsthaft in Gefahr.
Selbstverteidigung ist der Ernstfall und beginnt schon mit dem richtigen Verhalten und der Achtsamkeit solche Situationen gar ich erst entstehen zu lassen. Kommt es doch dazu wird es blitzschnell lebensgefährlich, hart, schmutzig, unfair, unkontrolliert, unberechenbar.
Kommt es zu einer solchen Situation, hat ein kampferfahrener Kampfsportler mit jahrelanger Übung sicher Vorteile und einen Nutzen vom Kampfsport gegenüber einem unerfahrenen "Opfer", aber auch hier gilt es sich nicht selbst zu überschätzen und zu glauben schöne Techniken allein reichen dafür- Selbstverteidigung ist nicht schön, nicht Hollywood, sondern richtig hässlich. Es dürfen weder Hemmungen noch Mitleid vorhanden sein-es geht darum den Angreifer gnadenlos direkt und schnell außer Gefecht zu setzen.
Dies lernt man nicht an einem Wochenendkurs in Selbstverteidigung und auch nicht in traditionellen Kampfkünsten wenn diese ihr Training ohne echte Kämpfe und meist theoretischer Natur gestalten! Selbstverteidigung bedarf neben einigen physischen Fähigkeiten vor allem das richtige Mindset zu einem Kampf, was man nur durch jahrelanges Training mit annähernd realistischen Szenarien erlangt.

Traditionelle Kampfkünste vs. Kampfsport

Kampfkünste dienen meist der Vermittlung von fernöstlichen Philosophien und dem üben von Bewegungsmustern und Formen sowie schön anzusehenden Techniken und der theoretischen Erklärung zur Anwendung dieser in einem gestellten Kampfszenario. Auch Entspannungsübungen und Meditation haben hier ihren Platz.
Theorie und Praxis liegen in der Realität meist weit auseinander in der Kampfkunst.
Bei den Kampfkünsten gibt es ebenfalls sportliche Wettbewerbe wie z.B. im Formenlauf (Kata, Poomse usw..), seltener dagegen ist das Vorfinden realistischer Kampf- oder Selbstverteidigungsübungen mit Vollkontakt-natürlich gibt es aber Ausnahmen in den verschiedenen Stilrichtungen.

Viele der traditionellen Kampfkunstschulen vertreten die Philosophie 
"Kämpfen lernen um nicht kämpfen zu müssen" 
davon unterscheiden wir uns und sagen im Kampfsport
 "Kämpfen lernen um kämpfen zu können wenn ich muss"
denn wir lernen und lehren nichts was wir nicht auch benutzen wollen oder müssen-sei es im sportlichen Zweikampf oder im Notfall einer Selbstverteidigungssituation wenn Flucht keine Option mehr ist!
(Was natürlich nicht bedeuten soll gefährliche Situationen nicht zu meiden)

Wir unterscheiden uns damit von theoretischen Kampfkunstschulen mit Trainern und Meistern ohne jegliche  persönliche Kampferfahrung-sei es im Sparring, im Wettkampf oder in der Selbstverteidigung! Kämpfen lernt man nur beim Kämpfen!

Das soll aber nicht heißen daß wir nichts gutes an den Kampfkünsten finden - im Gegenteil - auch diese haben zurecht ihre Fangemeinde und es macht Freude diese zu praktizieren und  sie sind als gute und gesunde sportliche Betätigung anzusehen. Da jedoch viele Anfänger die Unterschiede nicht kennen und doch meist mit der Intension kommen, lernen zu wollen wie man kämpft und sich selbst verteidigen kann, sollten die Unterschiede vorher klar sein.


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